verschiedenförmige Würfel
Kurzgeschichten,  Rollenspiel

Yara 35 – Der Ring

Wo waren wir denn jetzt gelandet?!?
Wir standen auf Kopfsteinpflaster. Über uns sahen wir eine Klappe, eine Falltür, die unter einer Brücke zwischen zwei Häusern eingearbeitet war. Als wir uns umsahen, merkten wir, dass wir in einer relativ engen Gasse standen in einer geschäftigen Ortschaft. Viele fremde Wesen waren unterwegs. Zentauren, Elfen, Zwerge, Menschen, Gnome, zweibeinige Elefanten und noch viele mehr, die ich noch nie gesehen hatte.
«Der Horizont sieht seltsam aus», bemerkte Tappser.
Tatsächlich! Er krümmte sich nach oben! Als ich nach oben sah, sah ich in einiger Entfernung Häuser herunterhängen. Als befänden wir uns im Inneren eines Fasses, an dessen Wände Häuser gebaut worden waren. Mit Fässern kannte ich mich aus, schliesslich hatte ich eine ganze Weile in einem geschlafen, bevor ich mein richtiges Bett gezimmert hatte.
Keine Rasse schien hier in der Mehrheit zu sein, ein bunt gemischtes Volk jeglicher Art lief hier herum. Auch Wesen, die ich nur aus Fabeln kannte und sogar Orks und Dunkelelfen, Tieflinge, Dragonborn… alle in scheinbarem Frieden miteinander. Niemand schien den Orks gegenüber misstrauisch zu sein.
«Vielleicht sind wir ja im Kopf des Zauberers», sinnierte ich.
«Dann hat er aber einen grossen Kopf», bemerkte Eule.
«Oder wir sind sehr klein geworden.»
«Du warst schon immer sehr klein.»
Wo sie recht hatte…

Wir gingen aus der engen Gasse heraus und standen dann auf einem Platz, der offensichtlich Ambossplatz hiess. Nach Osten ging eine breite Strasse ab, die allerdings schnell so wirkte, als sei sie verlassen. Da standen viele unglaublich zerstörte Gebäude und Ruinen. Vielleicht hatte hier mal ein Krieg gewütet, der aber sehr sehr lange her zu sein schien.
Nach Westen ging die Strasse auch weiter. Ganz an ihrem Ende konnten wir eine Kreuzung und einen Tempel erkennen.
Keiner schien sich für uns zu interessieren, obwohl wir gerade aus einer Falltür geplumpst und wohl offensichtlich nicht von hier waren. Konnten die uns überhaupt sehen? Waren wir vielleicht gestorben und hatten es nicht bemerkt und schwebten jetzt hier als körperlose Seelen herum? Ich warf noch einen Blick zurück in die Gasse. Keine gnomenförmigen oder sonstige Leichen.
Wir sahen uns auf dem Ambossplatz um. Es gab einige Stände. Ein Schmied neben einem Goldschmied, ein Lederer und… Bücher!
Schnell war ich am schmökern. Die meisten Bücher hier wirkten alt. Ich liebe den Duft von alten Büchern. Nach Staub und verblichenem Papier. Ich konnte einige der Einbände lesen, aber viele waren in mir unbekannten Sprachen und Schriften verfasst. Was ich lesen konnte, enttäuschte mich allerdings. Hauptsächlich Romane. Auch im Inneren des Ladens, den man hinter dem Stand betreten konnte. Tappser stand vor einem Regal mit Ratgebern und strich sich gedankenverloren über sein Kinn. Daneben führte eine Treppe nach oben. Sie war allerdings abgesperrt. Als Tappser ein Hallo hochrief, polterte nach ein paar Augenblicken eine grosse Schildkröte gemächlich herunter. Tappser fragte nach einer Karte der Stadt. So eine hatte die Schildkröte zwar nicht, aber sie konnte uns immerhin sagen, dass die Stadt hier Sigil hiess und uns den Weg zur Halle der Informationen erklären. Schien ein langer Weg zu sein, aber immerhin sicher.
Cinar wurde ganz bleich, als er Sigil hörte. Er setzte uns davon in Kenntnis, dass Sigil quasi eine Nachbarsdimension des Abyss war. Wir waren in den Outer Planes gelandet! Und Sigil ein goldener Käfig, aus dem es kein Entkommen gab!
Das mussten wir erst einmal verarbeiten. Eule blieb unbetrübt und sah sich beim Schmied um. Alles hier schien aber horrend teuer zu sein. Wie kamen die ganzen Leute und Dinge dann überhaupt hierher, wenn man hier nicht mehr weg kam?

Bildquelle: Fandom, Faerûn ist hier nicht abgebildet.

Na, wenn wir schon hier gefangen waren, konnten wir uns auch in aller Ruhe umsehen. Wir gingen in Richtung des Tempels, den wir schon erspäht hatten. Dieser war Moradin gewidmet, erkannten wir, als wir davor standen.
«Moradin ist der Hauptgott im Pantheon der Zwerge. Schmiede, Erze, Mineral, Gestein, dafür steht er», belehrte uns Eule überraschend. «Ja, ich musste mich mal mit Zwergengöttern beschäftigen. Der Tempel dort, neben dem von Moradin ist übrigens Muamman Duathal gewidmet. Auch ein Zwergengott. Der Gott der Reisenden, Wanderer, Abenteurer und so weiter.»
Ich glaube, so viel habe ich Eule noch nie am Stück reden hören.
Auf dem nächsten grösseren Platz war ein Laden für magische Gegenstände und andere Kuriositäten. Im Schaufenster war viel Klimbim, antike Sachen, alter Gläser und Kelche zu sehen, aber auch Schmuck. Als ich hinter den Tresen blickte, verlor ich schlagartig das Interesse. Da stand eine menschengrosse Kakerlake! Tappser liess sich dadurch nicht beirren und betrat den Laden. Als er sich mit dem Verkäufer unterhielt und ich dessen Stimme hörte, bekam ich ein schlechtes Gewissen, dass ich mich so vor ihm ekelte. Er schien ein echt netter Geselle zu sein! Er erklärte Tappser, dass hier in Sigil wohl keine Teleportmagie und Dimensionswechsel funktionierten. Auch Götter hätten hier keine Macht. Mielikki! Ich war von Mielikki abgeschnitten!
Tappser fragte nach einem Stein des Glücks. Den hatte der Verkäufer sogar im Angebot, sein letzter. Allerdings sollte er 25’000 Gold kosten. Tappser starrte den Verkäufer ungläubig an, blinzelte dreimal und drehte sich dann langsam zum Gehen um. Na, wir sollten wirklich zuerst diese Informationshalle suchen, vielleicht würden wir dann etwas schlauer. Auf dem Weg dahin kamen wir noch an vielen weiteren Gebäuden und Tempeln vorbei. Um die nächste Ecke standen Tempel für Shan-Ti und Baravar Cloakshadow, dann kamen wir in eine weniger belebte Gegend. Auf einem wie ausgestorben wirkenden Platz war ein Schafott vor einer riesigen Mauer aufgebaut, worauf ein Galgen und eine Guillotine zu sehen waren. Überall waren Soldaten und Wachen, auch auf dieser grossen Mauer. Als wir dieser folgten, erkannten wir, dass das wohl ein riesiges Gebäude war. Anscheinend das Gefängnis.
Auf dem nächsten Platz – noch ein grosses Gebäude mit vielen Wachen. Aber diesmal sahen die Wachen etwas anders aus. Es schienen weniger Grobiane zu sein, als vielmehr prestigeträchtigere Soldaten. Ach, das Stadtgericht! Das ergab Sinn. Generell schien die Gegend hier sehr wohlhabend zu sein.
Weiter folgten wir der Strasse, bis wir an eine Stadtwachengarnison kamen. Hier hatten die Offiziellen wieder andere Uniformen an. Förmliche. Amtlich wirkende.
Tappser fragte einer der Wachen nach der Halle der Information.
«Ach, Outsider!», freute sich der Angesprochene. «Es ist nicht mehr weit, ihr müsst über den grossen Basar, dann weiter geradeaus am Gymnasium vorbei, danach dürfte die Halle auch schon ausgeschildert sein.»
Outsider? Wir waren wohl nicht die ersten, die sich hierher verirrt hatten. Das erklärte auch, dass alle einfach ignoriert hatten, dass wir aus dieser Falltür geplumpst waren.
Der grosse Basar war beeindruckend. Stände, so weit das Auge reichte. Voll mit Nahrung und Erzen und Rostoffen. Keine Güter, die stark verarbeitet waren. Die Stände standen dicht an dicht. Es war ein einziges Labyrinth und wir hatten uns schnell verlaufen.
Endlich fanden wir den Ausgang. Wir gingen einfach weiter in eine Richtung, bis wir vor einem weiteren riesigen Gebäude ankamen. Es sah aus wie ein Kloster, schimpfte sich aber – dem Schriftzug über dem Tor nach zu urteilen – Gymnasium. Wie eine Universität! Auch hier standen wieder Wachen in neuen Uniformen davor. Sie sahen fast aus wie heilige Paladine. Aber wir wollten zur Informationshalle. Ab hier müsste sie ja ausgeschildert sein und tatsächlich fanden wir kurz darauf ein Schild. Sie führten uns durch engere Gassen bis wir endlich die Halle fanden.

Quelle: pixabay

Es war ein geschäftiges Treiben davor. Die meisten Gestalten schienen, wie wir nicht so richtig hierher zu gehören. «Outsider» hatten uns ja die Wachen genannt. In der Halle waren viele Schalter und nach kurzer Wartezeit konnten wir auch schon an einen herantreten. Dahinter sass eine lebendige Maschine!
Wow! Einen Warforged hatte ich ja noch nie gesehen!
«Seid ihr als Touristen hier?», wollte er wissen.
«Was gibt es denn noch?»
«Einheimische oder versehentlich Herteleportierte.»
«Letzteres.»
«Dann willkommen in Sigil. Ich kann euch Hintergrundinformationen für euer neues Leben geben.»
«Äh, moment, wie kommen wir hier wieder raus?»
«Sigil kann durch eine der vielen Türen verlassen werden. Jede führt entweder in einen normalen Raum und ist gleichzeitig ein Portal, das irgendwohin führt. Meistens wissen wir selber nicht, wohin es führt. Wenn ihr versehentlich herteleportiert wurdet, braucht ihr nicht nur das richtige Portal, sondern auch ein Schlüssel. Momentan gibt es fünfundzwanzig Billionen Türen in der Stadt. Die meisten Schlüssel sind in den Händen der Goldenen Männer, die 1% reichsten Eliten der Stadt. Acuh die Fraktionen haben Schlüssel, allerdings werden die diese nicht so einfach herausgeben. Es gibt mehr Schlüssel als Türen und auch Einweg und Mehrwegschlüssel.»
«Führt denn die Tür, durch die man hereingekommen ist auch wieder zurück?»
«Das ist nicht anzunehmen. In der Regel führt eine andere Tür wieder zurück zum Ursprungsort.»
Tappser fragte nach Ismir.
«Der Name ist mir nicht bekannt, ich schaue in meinem Register nach.» Und er drehte sich um und durchsuchte ratternd einen Aktenschrank hinter ihm.
«Ahh, ein Magier aus Caer Mor in Faerûn. Nun, er hat nicht hinterlegt, wo seine Tür ist, also kann ich euch da nicht weiterhelfen. Er ist auch gerade nicht in der Stadt und es ist fraglich, ob er überhaupt schon einmal da war.»
«Wer ist die Lady of Pain?», soviel wusste Cinar noch über Sigil, dass die Lady of Pain irgendwas damit zu tun hatte.
«Die Lady of Pain ist die Herrscherin von Sigil. Auch wenn sie sich nicht oft sehen lässt. Und man ist gut beraten, nicht hinzusehen, oder zu sterben. Wenn ihr Kontakte zu Türen und Schlüsseln sucht, verweise ich euch auf eine der Fraktionen der Stadt, die alle ihre Eigenheiten haben. Es gibt 15 Fraktionen. Jede hat ihre eigene Meinung über das Multiversum. Es steht euch als Neuankömmlinge eine kostenlose Karte der Stadt zu.»
Und er reichte uns die Karte. Es handelte sich um eine sonderbare Pergamentrolle, die in sich geschlossen und auf der Innenseite beschriftet war.
«Viele der grossen Gebäude sind durch Fraktionen kontrolliert. Wenn ihr Informationen zu einem grossen Gebäude abruft, könnt ihr euch auch Informationen zur Fraktion abrufen. Alle Fraktionen zu beschreiben würde etwa 24 Stunden benötigen, deswegen ist es einfacher, ihr wählt ein Gebäude aus. Denn wenn ihr als Outsider nicht wisst, welche Fraktionen es überhaupt gibt, könnt ihr auch nicht wissen, über welche ihr Informationen braucht und alle zu beschreiben braucht, wie gesagt, zu lange.»
Wir liessen uns ein paar Informationen zu verschiedenen Gebäuden und Fraktionen geben. Die Fraktion der Society of Sensation, deren Mitglieder sich Sensates nannten, klang vorerst am vielversprechendsten. Diese Fraktion versuchte, das Multiversum zu verstehen und erforschen. Das Gymnasium, an dem wir vorbeigekommen waren, gehörte auch zu einer Fraktion, der Transcendent Order, deren Mitglieder eine Verschmelzung zwischen Körper und Geist anstrebten, um das Multiversum zu verstehen (und/oder kontrollieren). Diese merkte ich mir mal, das klang mir sehr nach Erleuchtung.

Wir verliessen die Informationshalle und machten uns auf zum Festhallendistrikt, wo die Society of Sensation ihr Hauptgebäude haben solle. Auf dem Weg dahin kamen wir an einer Kunstschule vorbei.
Dann standen wir vor einem gewaltigen Schloss, das aus einer glasartigen Substanz errichtet worden war. Es sah aus wie ein riesiges Theater und es herrschte geschäftiger Trubel nicht nur drinnen, sondern auch draussen. Es wurden verschiedene Glücksspiele angeboten, Kunststücke vorgetragen, Akrobatik… es machte den Eindruck eines Jahrmarktes. Es gab auch kleinere Stände, an denen man Plüschtiere oder anderen Schnickschnack gewinnen konnte. Diese schienen allerdings sehr auf Kinder abzuzielen. Das hielt Tappser allerdings nicht davon ab, sich auch anzustellen und daran zu versuchen. Er gewann sogar ein Katzenkuscheltier, das er einem kleinen enttäuschten Tabaxikind schenkte, das kurz zuvor an dem Stand kläglich verloren hatte.
Wir gingen hinein in die grosse Festhalle. Überall hingen Plakate für einen Maskenball am selben Abend. Es wuselten viele Leute herum, die eben diesen vorbereiteten. Bühnen wurden geschmückt, der Saal gesäubert, Tische wurden aufgestellt und gedeckt.
Ich schubste Tappser auf einen Zwerg zu.
«Hallo Outsider, wie kann ich dir helfen?»
«Wir suchen gerade nach etwas Arbeit, glaube ich?»
«Da seid ihr hier genau richtig. Meldet euch mal da drüben auf der Tribüne bei Melt. Hier gibt es noch einiges zu tun.»
Auf der Tribüne rannte ein Dragonborn mit einem Klemmbrett herum, der die ganzen Details in der Halle im Auge behielt.
Tappser schob Eule auf ihn zu.
«Na hallooo, wer seid ihr denn, euch habe ich hier noch gar nicht gesehen!», rief er sie erfreut an.
«Ähm meine Gruppe und ich, wir suchen nach Arbeit. Wir sind ganz gut im Monsterjagen.»
«Nun, also Monster haben wir hier nicht aber ihr könnt doch sicherlich auch ordentlich anpacken? Ihr könnt Kisten schleppen, Tische auf der Tribüne verteilen und diese auch gleich eindecken. Selbstverständlich werdet ihr ordentlich entlohnt.»
Damit waren wir die nächsten paar Stunden beschäftigt. Die Halle sah danach aber auch super vorbereitet aus für den Maskenball.
Als die Arbeit erledigt war, kam Melt wieder auf Eule zu: «wunderbare Arbeit habt ihr geleistet!»
Er zog seinen Beutel hervor und drückte jedem zwei Platinmünzen in die Hand (oder Pfote).
Der Drachengeborene schien sehr interessiert an Eule zu sein und lud sie prompt ein mit ihm zum Maskenball zu gehen. Er kaufte ihr sogar gleich eine Maske am nächsten Stand, die 20 Platin kostete! Meine Güte, war denn alles hier so teuer?
Also war es entschieden; unser erster Abend hier in (auf? inter?) Sigil würde wohl mit dem Maskenball der Sensates enden. Wir übrigen armen Schlucker liehen uns eine Maske für den Abend für jeweils fünf Gold. Ich fand sogar eine recht hübsche mit Efeuverzierungen und getrockneten Wildblumen. Doch Eules Maske stellte alles in den Schatten mit den schillernden grünen Pailletten.
Langsam hatte ich Hunger und erwarb mir an einem Stand einen äusserst kunstvoll dekorierten Muffin für zwei Gold (!), den ich mit gebührendem Respekt ass. Da hatte sich jemand sehr viel Mühe mit gegeben!
Das Tageslicht hier war sehr seltsam. Irgendwie hatte man hier überhaupt kein Zeitgefühl, also mussten wir jemanden fragen, wie spät es sei. Es war kurz vor 17 Uhr. Der Maskenball würde pünktlich zum Nachteinfall um 20 Uhr beginnen, also hatten wir noch drei Stunden totzuschlagen. Wobei es hier wohl nicht so richtig Tag und Nacht gab, sondern in den hellen Stunden herrschte so eine Art Lumineszenz und nachts war es wohl einfach dunkel. Na, wir würden es ja in drei Stunden erfahren.

Quelle: pixabay

Da wir in der Festhalle nicht wirklich viel über Sigil erfahren konnten (es gab da ja nicht mal eine Bibliothek, wie wollten die Society of Sensation da das Multiversum erforschen?), beschlossen wir, nochmals beim Gymnasiumdistrikt reinzuschauen. Auf dem Weg dahin kamen wir an zwei Tavernen und einer Karaokebar vorbei.
Vor dem grossen Tor mit den paladingleichen Wachen angekommen öffneten diese uns gern die Tore mit einem Gruss auf den Lippen. Wir betraten den Hof des klosterartigen Gebäudes. Es war sehr ruhig, ja schon fast still darin. Viele Leute sassen herum und meditierten oder lasen, beschäftigten sich mit kleinen Handarbeiten oder schliefen sogar. Cinar schien das als Einladung zu verstehen, denn er legte sich auch irgendwo auf den Rasen und hielt ein Nickerchen.
In der Haupthalle fanden wir einen Menschen, der einen Bücherkarren herumschob. Er erzählte uns, dass man Bücher über Erleuchtung in der Bibliothek finden könne und dass man sich jederzeit welche nehmen und lesen durfte, solange man nicht das Gymnasium verliess. Auch könne man sich überall hinsetzen und über das Gelesene meditieren. Die Bibliothek befand sich im Obergeschoss und ich wenige Lidschläge später auch. Warum sollte ich hier je wieder weg wollen? This is my tribe!
Ich hörte noch mit einem halben Ohr, dass Tappser sich noch ein Buch empfehlen liess. Ich suchte mir einen ganzen Stapel Bücher über Erleuchtung zusammen und ging dann wieder nach unten, fand Tappser wieder und setzte mich neben ihn. Ich bedankte mich bei Neho – wie der Mensch hiess – und vertiefte mich dann in meine Lektüre. Sogar Eule hatte ein Buch mit Bildern gefunden und versuchte, die verschiedenen abgebildeten Positionen darin einzunehmen.
Eine halbe Stunde bevor der Ball losging, machten wir uns wieder auf den Weg. Es sah immer noch so taghell aus wie mittags. Die Leute verhielten sich allerdings etwas anders. Die Strassen waren leerer. Kurz vor der Festhalle sprach ein älterer Tieflingsherr Cinar an.
«Hey!»
«Hey!»
«Ihr seid sicherlich noch eine Weile unterwegs oder? Nicht mehr lange, bis es dunkel wird und ich bin dabei mein Geld zu verdienen und da wollte ich fragen, ob ihr für heute noch einen Jungen braucht.»
«Ähm… nein…?», antwortete Cinar mit einem angeekelten Gesichtsausdruck.
«Gut! Dann seid ihr sicher schon sicher unterwegs!», entgegnete er ominös und weg war der Mann.

Kurz vor acht kamen wir bei der Festhalle an. Es hatte sich schon eine lange Warteschlange an feierlustigen Gruppen vor dem Ticketschalter gebildet. Mit jeder Gruppe an Maskierten wanderte auch jeweils ein Junge mit einer Laterne in der Hand mit. Wir stellten uns hinten an. Vor uns stand eine Dragonborn, welche uns noch extrem unfreundlich und hochnäsig erzählte, dass es gesetzlich verboten sei, nachts ohne Laternenjunge unterwegs zu sein. Was hatte das denn zu bedeuten?
Da war es mit einem Schlag stockfinster. Es war genau 20 Uhr. Der Festhallenvorplatz war glücklicherweise durch Strassenlaternen beleuchtet, doch ausserhalb deren Lichtkegel war es stockfinster.
Langsam aber stetig ging es vorwärts, bis auch wir drankamen.
«Ich wurde eingeladen von Melt», verkündete Eule und tatsächlich stand sie auf der Gästeliste.
Wir anderen zahlten zähneknirschend den Ticketpreis von hundert Gold pro Person.

Quelle: pixabay

Die Festhalle war prächtig erleuchtet und der Ball schon in vollem Gange. Maskierte Personen, wo man hinblickte. Plötzlich stand jemand mit einer Federboa und paillettenbesetzter Maske neben Eule.
«Darf ich bitten?», es war Melt.
Eule gab ihm unbeholfen die Hand und er zog sie auf die Tanzfläche. Da schien sich eine Verwandlung in ihr abzuspielen. Als sei sie für genau diesen Abend geboren worden, glitt sie wie ein Engel übers Tanzparkett und zog die Blicke aller auf sich. Selbst Melt war beeindruckt, dass eine Outsiderin so gut tanzen konnte und hatte nur noch Augen für Eule.
Maskierte unterschiedlichster Rassen waren an diesem Abend unterwegs. Auch Schildkrötenmenschen, Gnome, Tabaxi und Zwerge. Tappser schnappte sich eine Tabaxidame und tanzte mit ihr im Ying und Yang Muster.
Irgendwie sah das ja alles nach sehr viel Spass aus. Ich stand etwas unbeholfen herum, bis ein Halbling auf mich zukam und mich zum Tanz aufforderte. Er sah etwas fremd aus, nicht ganz der Gesellschaft hier zugehörig.
Dieser Verdacht bestätigte sich mir bei unserem Gespräch. Auch mein Tanzpartner war erst seit kurzem hier, ungefähr zwei Jahre. Anfangs hatte er noch versucht einen passenden Schlüssel zu finden, doch irgendwann hatte er es aufgegeben und sich mit seinem Leben hier abgefunden. Er hatte einige Bekannte in der Free League und verdiente sich auf dem Basar seinen Lebensunterhalt indem er kleinere Arbeiten erledigte. So konnte er sich hier immerhin ein Dach über dem Kopf leisten. Von ihm erfuhr ich auch, dass vieles ein Schlüssel sein und in mehrere Türen passen kann. Auch eine Tür kann alles Mögliche sein, zum Beispiel eine Schmuckschatulle. Die Wahrscheinlichkeit, dass man genau den Schlüssel erwischt, der einen zurück an den Ort bringt, wo man herkam war ein fast unmögliches Unterfangen. Er hatte es aufgegeben, denn auch er war durch ein Missgeschick hierher gelangt. Beim Wasser holen war er in einen Brunnen gefallen.
Noch ehe ich ihn nach seinem Namen fragen konnte, wurde ich plötzlich durch Eule weggerissen. Sie erzählte uns aufgeregt, dass es wohl im Lady’s Ward Schlüssel zu kaufen gebe, die gehen allerdings erst ab 100’000 Platin los. Also die billigen, ohne Tür. Aber es gab wohl auch eine Möglichkeit, an Geld zu kommen, die wollte sie aber nur Tappser verraten.
Tappsers Tanzpartnerin schien eine Lady der High Society hier zu sein und sie hatte sogar einen Schlüssel! Es war der Ring, den sie an der Hand trug. Doch er führte nur zu einem Warenhaus. Jedenfalls erzählte sie, dass sie dort immer ihre Sachen hineingab und wieder zurückbestellte, sobald sie sie brauchte. Ihr Name war Eleonore.
«Wenn ihr zu dem Portal zurück wollt, wo ihr hergekommen seid, solltet ihr einen Weg suchen, den Zauberer zu kontaktieren, der das Portal gemacht hat. Allerdings weiss die Lady of Pain selbstverständlich alles über alle Türen und Schlüssel und kann beliebig neue Portale erstellen. Oder auch Leute aus Sigil rausschmeissen. Ansehen sollte man sie aber nicht, denn wer sie ansieht verpufft augenblicklich in einer Blutwolke.»
Hm. Also die Kontaktaufnahme mit dieser Lady schien auch etwas risikobehaftet zu sein. Vorerst brauchten wir aber eine Unterkunft für die Nacht (und einen Laternenjungen). Alle Tavernen und Schlafgelegenheiten, die uns vorgeschlagen wurden, kosteten allerdings einige Platin pro Nacht. So war Tappser ganz froh, dass Eleonore ihn eingeladen hatte, die Nacht bei ihr zu Hause zu verbringen.
«Ob man auch im Gymnasium übernachten kann?», sinnierte ich.
Wir vereinbarten uns schliesslich am nächsten Tag dort zu treffen. Cinar, Eule und ich würden in einer der einigermassen bezahlbaren Taverne nächtigen.
Also tanzten wir noch eine Runde bis Mitternacht, als sich die Menge allmählich anfing aufzulösen. Fast hätten wir Eule verpasst, die durch Melt hinausgeleitet wurde. Auf dem Festplatz holten Cinar und ich die beiden wieder ein und wir engagierten zusammen einen Laternenjungen, der uns zur Taverne bringen sollte. Melt verabschiedete sich, nachdem ihm klar geworden war, dass jegliche Avancen bei Eule an dem Abend nicht zum erhofften Ziel führen würden.

Quelle: pixabay

Auf dem Weg unterhielten wir uns sehr gut mit Arthur, dem Laternenjungen und gaben ihm noch ein Trinkgeld, als er uns vor der beleuchteten Taverne ablieferte.
Der Schankraum war noch voller, als ich gedacht hätte. An einem Tisch sass eine Gruppe dieser sehr offiziell aussehenden Wachen, die sich lautstark und angetrunken unterhielten.
Wähernd Cinar mit dem Wirt über den Zimmerpreis verhandelte, bekam ich eine Unterhaltung am Nachbartisch zwischen einem Ork und einem Menschen mit.
«Das Harmonium muss die Doomguard aufhalten, weil diese Sigil in Schutt und Asche legen wollen und dafür Waffen in ihrer Waffenkammer sammeln!», meinte der Mensch aufgebracht.
Eule hörte einen Zentauren witzeln. Er lachte darüber, dass die apokalyptischen Prediger von Eschaton den Untergang von Sigil predigten. Ein Elf, der mit ihm am gleichen Tisch sass antwortete, dass das alles nur Gerüchte seien.
«Die ganzen Factole, die verschwinden, sind doch nur da, wo sie hingehören, das hat nichts mit einem Weltuntergang von Sigil zu tun!»
Wir setzten uns an einen noch freien Tisch und die Tavernendame stellte uns unser Gratisbier hin, dass Cinar zum Zimmer ausgehandelt hatte.
Dann wurde der Ork, mit dem sich der Mensch unterhalten hatte doch laut und rief wütend:
«Die Doomguard?! Die sind doch die, die die Waffenkammer gegen das Harmonium beschützen! Das Harmonium selbst hat doch die Mercy Killers bestochen, Factol Pentar ins Gefängnis zu bringen! Und die drei Leiter der Free League haben sie auch getötet! Das Harmonium ist der Feind hier!»
Das Sorgte für ein Murmeln in der Taverne, doch die Stadtwachen, die dem Harmonium angehörten guckten nur rüber und beliessen es dabei.
Das schien hier ja eine Stadt voller Intrigen und politischen Spielchen zu sein.
An einem weiteren Tisch behauptete ein älterer Herr, dass das Sign of One den Factol Terrence aus der Existenz gedacht hatte.
Wer wurde von was wohin gedacht? Was war das nur für ein verrückter Ort?! Aber das brachte mich auf eine Idee – wenn man im Gymnasium Körper und Geist mit dem Multiversum verschmelzen lernen konnte, vielleicht konnte man da auch lernen, sich in andere Ebenen des Multiversums zu teleportieren.
Als wir uns gerade auf unser Zimmer begeben wollten arteten die Spannungen dann doch aus. Die Harmoniumsoldaten wurden noch lauter als eh schon und einer von ihnen beschuldigte einen älteren Herren am Nebentisch:
«Wir wissen doch dass du zur Doomguard gehörst! Du arbeitest doch mit Ally Cormer in der Waffenkammer! Schmeiss die Doomguard endlich raus aus der Kammer und erspar uns die Arbeit!»
Die anderen fünf Soldaten waren auch aufgesprungen und hatten eine Hand schon an ihren Schwertern. Doch der ältere Herr, um den sie sich nun alle bedrohlich aufgebaut hatten, machte keine Anstalten sich irgendwie zu wehren.
«Wäre doch schade, wenn dir das gleiche passieren würde wie Penta oder…?», drohte ihm nun der Soldat unverhohlen.
Der Mann wurde bleich und bekam es sichtlich mit der Angst zu tun.
Der Zentaure am Nebentisch rang sichtlich mit sich selbst, seufzte schliesslich und erhob das Wort:
«Lass doch den armen Kerl in Ruhe, was soll er getan haben? Er ist doch auch nur ein kleiner Lakai der anderen!»
Die Elfen, die mit dem Zentauren am gleichen Tisch sassen erhoben sich nun auch. Es schienen auch Abenteurer zu sein. Aber nicht die von der guten Sorte, denn sie schienen auf Ärger aus zu sein.
«Mit diesen Elfen scheint nicht gut Kirschen essen zu sein», raunte ich meinen Gefährten zu.
Dann war das Fass zum überlaufen gekommen und die Elfen eröffneten den Angriff auf die Stadtwachen. Es kam zu einem grossen Gerangel und auch der Zentaure mischte sich ein. Eine richtiggehende Kneipenschlägerei war ausgebrochen. Auch die herumstehenden bisher Unbeteiligten ergriffen nun Partei und schrien die Soldaten an.
«Hört auf!»
«Verschwindet von hier!»
«Geht doch zu Hause ihr alten….*ç%&!»
Der arme Herr, der die ganze Aggression gegen ihn irgendwie ausgelöst hatte, setzte sich immer noch nicht zur Wehr, wurde aber von den Wachen einfach niedergeschlagen. Er versuchte, am Boden kriechend zu entkommen doch die Wachen traten immer weiter auf ihn ein, bis er schliesslich schwer verletzt zu Boden sank.
Das konnte ich nicht mitansehen! Der arme Mensch hatte nichts getan, er hatte sich nicht einmal gewehrt! Irgendwie schaffte ich es, mich unbemerkt durch die Schlägerei zu schleichen und den armen Kerl in Sicherheit zu bringen. Ich stabilisierte ihn vorerst und heilte, was ich konnte. Schnell nahmen wir ihn mit auf unser Zimemr, gerade als eine weitere Patrouille Harmoniumsoldaten die Taverne betrat. Schnell weg! Zum Glück achtete niemand auf uns Outsider.

«Danke», sagte der ältere Herr schwach, als wir auf unserem Zimmer ankamen. Wir versuchten, seine Wunden so gut es gint auszuwaschen.
«Mein Name ist Spragg», stellte er sich vor. Und auch wir nannten unsere Namen.
«Wo seid ihr da nur hineingeraten Herr Spragg?», fragt ich ihn.
«In einen Konflikt, in dem ich eigentlich nichts zu suchen habe.»
«Das passiert uns auch so oft», seufzte ich.
Doch nach der ganzen Aufregung und all den neuen Eindrücken waren wir alle hundemüde. Und auch Herrn Spragg wollten wir erst mal ruhen lassen. Also legten wir uns hin. Wir hatten nur ein Zimmer mit einem Doppelbett für die Nacht gemietet, sodass es zwar etwas eng wurde aber nicht ungemütlich. Doch ich konnte kein Auge zutun. Die ganze Situation beschäftigte mich einfach zu sehr. Spragg und Eule schnarchten und ich konnte die Stimmen, die ich nachts immer hörte trotz allem noch hören. Allerdings sehr verzerrt. Seltsam. Irgendjemand hatte uns heute doch erzählt, dass die Götter hier keinen Einfluss hätten und die Tempel eher Prestigeobjekte waren. Doch wie konnte ich dann die Stimmen noch hören? Und wie hatte ich Spragg vorhin heilen können? Mit solchen Fragen zermarterte ich mir das Gehirn diese Nacht.

«Ich lade euch heute zum Frühstück ein, als Dank für letzten Abend. Das ist das mindeste, was ich tun kann!», verkündete Spragg wieder einigermassen lebendig am nächsten Morgen.
Wir gingen hinunter und setzten uns an einen Tisch. Spragg bestellte uns eine üppige Brotzeit.
In der Taverne lagen ein paar Leichen von der Schlägerei der letzten Nacht, ansonsten war sie wieder sehr gut besucht.
«Dürfen wir euch fragen, wo ihr da hineingeraten seid, Herr Spragg?»
«In einen aufkeimenden Zwist zwischen Harmonium und Doomguard. Die Fraktionen vertragen sich sowieso schon lange nicht, aber dass es zu Handgreiflichkeiten kommt ist neu. Momentan ist die Situation generell angespannt. Der Factol Penta wurde vom Harmonium gefangen genommen. Da sind natürlcih die Hitzköpfigen unserer Fraktion etwas schnell mit der Faust am Ball.»
«Was ist denn ein Factol?»
«Ach, verzeiht – ein Factol ist der Leiter einer Fraktion. Und da kann ich natürlich auch verstehen, dass die Doomguard nicht gut auf das Harmonium zu sprechen ist. Mit der Free League sind diese auch schon länger im Zwist. Die sind hauptsächlich auf dem Basar tätig und stehen für Freiheit und Selbstbestimmtheit. Und das Harmonium hat die Free League einfach mal so für vogelfrei erklärt und schlachtet sie nun nach und nach ab. Und als nächstes sind wir wohl im Visier. Nehmt euch auf jeden Fall vor dem Harmonium in acht! Vor allem aber acuh vor einem Lord Darkwood, das ist der Factol der Fated und er hat den Factol der Mercy Killers geheiratet. Factol Alisohn Nilesia.»
Mein Kopf schwirrte. Was für ein Intrigantenspiel!
Nach dem Frühstück machte sich Spragg wieder auf. Er wollte sich für uns nach einer Tür nach Faerûn umhören. Wir würden ihn immer in der Waffenkammer finden können, dort sei er für die Verteilung von Ausrüstung und so zuständig. Und er markierte uns das Gebäude auf der Karte.

Quelle: pixabay

«Ich habe noch nie gesehen, dass nach einer Kneipenschlägerei die Leichen noch am nächsten Tag rumliegen!», sagte ich entgeistert, nachdem Spragg weg war. Ihn hatte das wohl überhaupt nicht gekümmert.
In diesem Augenblick betraten zwei sehr zwielichtig aussehende Gestalten die Taverne und machten sich daran, die Leichen wegzuschaffen. Ob es hier wohl auch Ghule gab?

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Gymnasium. Es war wieder taghell. Morgen- und Abenddämmerung gab es an diesem fremden Ort nicht.
Im Kloster trafen wir wieder auf Tappser. Er hatte wohl eine … interessante Nacht hinter sich. Eule lud ihn ein, mit uns mitzukommen. Melt hatte ihr gestern von einem Park erzählt, den er ihr heute zeigen wollte. Und Eule hatte uns kurzerhand auch zum Parkspaziergang mit Melt angemeldet.
Nach einer Aufklärungsstunde von Tappser, der sich Sorgen um Eules körperliche Integrität machte, fanden wir auch Neho wieder. Er hatte gestern versprochen zu versuchen, Kontakt mit Ismir aufzunehmen. Und es war ihm in seiner morgendlichen Meditation doch tatsächlich gelungen, ihn zu sehen.
Er beschrieb, dass Ismir sehr traurig ausgesehen habe, weil seine Freunde auf ihrem Abenteuer gescheitert seien und er weiter alleine bleiben würde. In einem kargen Raum sei er gewesen, hoch über der Erde, wo er auf diese Freunde gewartet hatte.
Hatte er auf uns gewartet? Oder auf seine ehemalige Abenteurergruppe? Ich befürchtete, dass wir das wohl nie herausfinden würden. Nach meiner Unterhaltung am Maskenball gestern war ich überhaupt etwas mutlos geworden.
«Der Zauber ‹Sendung› könnte allerdings vielleicht weiterhelfen», riss mich Neho aus meinen Gedanken.
«Hm, gute Idee. Den beherrsche ich zwar, doch kann ich ihn gerade nicht einsetzen. Darauf muss ich mich vorbereiten. Morgen wäre dies allerdings möglich.», erklärte ich.
Also fassten wir für den heutigen Tag den folgenden Plan: Parkbesichtigung mit Melt, dann in die Hall of Records um vielleicht etwas über Ismir und das Portal, durch das wir hierher gekommen waren, herauszufinden.

Interessanter Link:
Interaktive Karte zu Sigil

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .