verschiedenförmige Würfel
Kurzgeschichten,  Rollenspiel

Yara 30 – Happy Halloween!

Tappser setzte sich nach seiner Rettung mürrisch auf den Boden und verspies eine Ration. Wir versuchten ihn dazu zu überreden, zumindest von den Köstlichkeiten zu kosten. Doch er weigerte sich sogar, als Cinar ihm eine Fleischkeule an den Kopf schmiss. Dem war nicht mehr zu helfen. Wir anderen stopften uns den Magen voll und als wir satt waren, hatten wir wieder genug mentale Kapazitäten um den Wunderraum zu untersuchen. Doch kein Geheimgang oder sonstiger Mechanismus schien versteckt.
Plötzlich gab es aus dem Kamin ein holterndes Poltern und ein Junge stand im Raum. Er hatte rote Augen, schwarze Haare und eine fahle Hautfarbe.
«Au! Au au! Heiss!», rief er und klopfte sich seinen Mantel aus, der Feuer gefangen hatte.
«Wo kommst du denn her?», fragte Cinar etwas verblüfft.
Der Junge erschrak und hüpfte zurück Richtung Kamin (und Feuer).
«Äh..ähhh, ich weiss auch nicht, wer seid ihr?»
«Äh eine Abenteurergruppe, ich bin Cinar und du?»
«Äahh ähhh Lucas!»
«Hallo Lucas, ich bin Yara! Ist das Essen hier von dir?»
«Äh nicht direkt, wo sind wir hier?»
«Wo kommst du denn her?», fragte Cinar.
«Aus dem Wald! Ich bin plötzlich gestolpert und dann wurde es heiss und jetzt sitz ich plötzlich hier!»
«Hier – das ist das Grab von Mornbryn.»
«Nie von gehört, tatsächlich! Also seid ihr Abenteurer?»
«Kann man so sagen.»
«Wisst ihr, wie es hier wieder rausgeht?»
«Naja, mehr oder weniger schon, ja.»
«Vermutlich ist der Eingang woanders als dieser Kamin? In welchem Dorf liegt denn dieses Haus?»
«Ja, wir sind jedenfalls anders reingekommen. Der Eingang ist in Mornbryns Schild.»
«Ähh wo ist denn Mornbryns Schild? Was ist die nächste grössere Stadt?»
«Yartar.»
«Ohhh, das gibt Ärger. Schwertküste?»
Wir nickten.
«Ohhh ich bin weiit weit weg. Ich muss zurück nach Hause! Wenn ich das genau beschreiben könnte, würde ich es tun aber ich habe keine Ahnung, wie ich von hier zurückkomme.»
«Wir könnten doch das Feuer löschen und versuchen, hochzuklettern», schlug ich vor.
«Klingt gut, klingt gut! Damit?» und der seltsame Junge zeigte auf den Saft.
«Zum Beispiel. Oder mit dem Tischläufer?»
Der Junge nahm den Saft und fing an, das Feuer zu löschen.
Wir waren alle etwas perplex, dass da jemand aus dem Kamin gepurzelt war. Ich zuckte mit den Schultern und schaute die anderen an. Irgendwie war ich doch neugierig, was und woher der Junge war. Und offensichtlich steckte er in der Klemme.
«Lucas? Hast du Eltern oder so?»
«Jaaa, natürlich hab ich Eltern?», antwortete er wenig überzeugend.
«Darf ich fragen, was du bist? Warum hast du so rote Augen und blasse Haut?»
«Ähhh schlecht geschlafen!», schlagfertig war er ja.
«Und wie alt bist du?»
«Äh.. zehn?»
«Und wie lange bist du schon zehn?»
Er guckte seine Hände an und zählte.
«Reichen genau aus, die Finger! Seit genau zehn Jahren!»
Und er klopfte weiter das Feuer aus.

Eule schaute den Kamin hinauf – und war plötzlich weg. Das Seil war wohl nicht nötig gewesen und wir steckten es wieder ein.
«Äh ups? Oh oh..», kommentierte Lucas, «äh vielleicht komme ich zurück aber dass euer Drache da durchgegangen ist, ist nicht so optimal»
«Ich will auch, ich will auch!», rief ich. Das hatte spassig ausgesehen. Ich drängelte mich an Lucas vorbei in den Kamin und….

…purzelte auf Eule, die mitten in einer Kuhle auf einer Waldlichtung lag. Die Erde war mit Tannennadeln bedeckt. Eine Sekunde später landete Lucas auf mir.
«Ihr auch hier? Ihr seid ja auch hier!»
«Vielleicht sollten wir erst mal Eule erleichtern.»
Wir kletterten erst mal von Eule herunter und schauten uns um.
Wir sahen jede Menge Bäume und einen Weg. Scheinbar war die Kuhle, in der wir lagen durch den Regen erst kürzlich ausgewaschen worden.
«Lucas und wo bist du jetzt reingefallen?»
«Äh, na ihr könnt doch einfach da reinstolpern und wieder zurück!»
«Also ich bin eher dafür, die anderen noch zu holen.»
«Äh und ihr könnt dann doch alle gleich dort bleiben», versuchte Lucas es nochmal verzweifelt.
«Yara, schaffst du es, kurz allein auf ihn aufzupassen?» und ohne eine Antwort abzuwarten stolperte Eule in die Kuhle und war verschwunden.

Bild von jplenio auf Pixabay

Kurze Zeit später kommt Eule zurück, mit Cinar im Schlepptau.
«Was ist mit Tappser? Wollte der nicht?», fragte ich.
«Wo sind wir denn hier rausgekommen?», staunte Cinar. «Ich glaube, Tappser hat einen Nervenzusammenbruch, der braucht noch eine Weile.»
«Oh, dann solltet ihr ihm Gesellschaft leisten!»
«Quatsch, wir helfen dir jetzt deine Lehrerin zu holen!»
«Oh…ja… suuuper…», Lucas schien begeistert von der Idee.
«Wenn ihr unbedingt helfen wollt, könnt ihr mir vielleicht helfen, keinen Ärger zu bekommen, indem ich den Schritt mit der Lehrerin einfach überspringe! Also, es gibt da ein Problem bei uns im äh… Internat, deswegen wollte ich jetzt die Lehrerin holen aber vielleicht könnt ihr mir auch helfen?
Wir wollten nämlich etwas im Lehrstoff vorarbeiten und sind dabei etwas vom Lehrplan abgewichen und jetzt ist es etwas schief gelaufen…»
«Habt ihr nen Dämon beschworen?», fragte Cinar gelangweilt.
«Ihr ähh.. seid gut im Schlussfolgern! Naja, es ist zwar etwas schlimmer, wir wollten einen Dämon beschwören und haben dabei ein Tor geöffnet und da kommen jetzt lauter Diener von Azathoth raus…»
«Und was ist das für ein Internat und gibt es da noch mehr Vampire?», Cinar kannte sich ja mit Azathoth aus.
«Wer hat denn was von Vamp— na also gut. Hm. Nein, vielleicht nicht. Also gut. Das Internat ist für Kinder mit bestimmten äh… Talenten. Aber ich bin der einzige Vampir.»
Plötzlich kam auch Tappser aus dem Matsch gestolpert. Er hatte wohl seine Lebenskrise überwunden.
Nach einiger Diskussion (und einigen vergeblichen Versuchen Tapsers, auszuhandeln, dass Lucas ihn nach seinem Tod zu einem Vampir oder alternativ Vampirdiener umwandelt), entschliessen wir uns, durch den Wald zum Internat zu gehen und dem kleinen Vampir zu helfen.

Nach einem ganzen Stück Marsch wurde der Wald etwas lichter und wir kamen zu einem Fluss mit einer Brücke.
«Oh, das ist aber blöd, die Brücke stand vorhin noch.»
Wir entdeckten etwas weiter Flussabwärts einen Planwagen und die Trümmerteile der Brücke.
Mithilfe eines Javelins von Eule bastelten wir wieder eine Seilbrücke (wir hatten ja schon Übung darin) und tänzelten alle mehr oder weniger elegant hinüber.
Ausser Eule.
Eule fiel in den Fluss, rappelte sich aber schnell wieder hoch und kraxelte das Ufer hinauf.

Plötzlich hörten wir ein lautes Schmatzen aus dem Norden.
Cinar ging leise nachsehen und sah einen Jungen mit Wolfsmerkmalen, der sich über eine junge Magd beugte (oder was davon übrig war). Ihr Bauch war aufgeschlitzt und die Schnauze des Wolfsjungen war darin verschwunden.
«Ist das ein Klassenkamerade von dir?»
«Oh, ähh…ja, ähh… normalerweise macht er sowas nicht. Ich nehme an, er steht unter dem gleichen Bann wie die anderen. Sie stehen unter der Kontrolle der Diener von Azathoth.»
Man konnte ihm also nicht mal böse sein.
Eule versuchte sich anzuschleichen, wurde aber von dem Jungen bemerkt, da Tappser ausnahmsweise mal viel zu viel Lärm machte.
Nach einem kurzen Gerangel mit Staubwolke und daraus hervorschiessenden Armen, Beinen und dem ein oder anderen Wolfsgliedmass, war der Junge ein zusammengeknotetes Paket, das wir an einem Baum festbanden.

Bild von Camila Rodrigues auf Pixabay

Weiter gings, Richtung Internat. Wir mussten noch eine ganze Weile wandern, bis wir in der Ferne ein grosses Anwesen mit kruder Fassade entdeckten. Drinnen flackerte fahles Kerzenlicht. Ein schmatzendes Geräusch unter unseren Füssen liess uns hinabblicken. Wir waren in giftgrünen Schleim getreten, durch den sich rote Schlieren zogen. Scheinbar hatten einige Monster das Haus schon verlassen. Es war eindeutig zu still für das, was hier vorgefallen sein sollte.
«Willkommen auf Leidberg!», verkündete Lucas.
Es war relativ ruhig dafür, dass hier vor einigen Stunden noch viele Monster waren.
«Vielleicht sollten wir erst mal das Beschwörungstor schliessen und uns dann um die Monster kümmern, bevor da noch weitere rauskommen?», schlug ich vor.
«Ähhh… jaaa, das klingt ganz vernünftig», willigte Lucas ein.

Lucas erklärte uns den Weg, doch als wir ins Haus reinwollten, war die Tür verschlossen.
«Lass mich da mal ran», drängte sich Tappser vor. «Die Tür ist doch nicht verschlossen!»
Vorsichtig öffnete er die Tür einen Spalt breit und schielte hinein. Er sah einen Bankettsaal, in dem ein zombiehaft geisterähnliches Wesen herumstreifte. Cinar identifizierte dies als Schnapper. Ein Monster, dass sich Leute schnappt und entführt. Es hatte einen Sack auf dem Rücken, in den es Personen einsackte und damit weglaufen würde.
Nach einem kurzen Kampf gegen den Schnapper schickte Cinar das Monster auch schon zurück zu seinem ehemaligen Gott.
«Ja, das war ja ein Klacks!», freute sich Lucas.
«Ja… das war aber auch nur eines der schwächeren Wesen..», mahnt Cinar zur Vorsicht.

Wir kletterten die Treppe empor. Ein eigenartiges Geräusch kam aus den Wänden. Wie das übereinanderkrabbeln von Maden. Ein leises flüstern kam aus einer Kammer, ein schmatzen hinter einer anderen verschlossenen Tür, die Tappser als erstes auserkoren hatte, zu knacken. Und schon war sie offen.
«In dem Raum haben wir das Portal geöffnet!», warnte Lucas.
An den Wänden und am Boden des Raumes wuchsen eigenartige Fleischmassen. Sie sahen aus wie eine Art Mycelium. Am anderen Ende war ein Beschwörungskreis auf dem Boden zu sehen.
«Das sind Cysten», erklärte Cinar. «Die verbreiten sich. Sie können sich zwar nicht bewegen aber sie wachsen immer weiter und können relativ stark sein, da sie sich unendlich vermehren. Am besten man verbrennt sie.»
Und schon schnappte er sich eine Fackel von Tappser, zündete sie an und schmiss sie auf eine kleine Cyste.
Es gab einen Aufschrei, der das Mark erschüttern liess und durch das ganze Anwesen hallte.
«ACH DU SCHEISSE!!!», schrie Cinar plötzlich. Er hatte die Mutterzyste entdeckt.
Tappser knallte die Tür vor Schreck wieder zu.
Plötzlich schossen weisse Dinger auf uns zu. Eule, Lucas und Tappser konnten sie abwehren, doch Cinar und ich wurden davon umwickelt und konnten uns nicht mehr bewegen. Das waren ja Stoffbandagen!
Tappser schoss um die Ecke in den Raum, aus dem die Bandagen kamen und sah einen Mumienjungen und einem eigenartigen Wesen mit Tentakelmaul und seltsamem Auswuchs auf dem Kopf. Tappser zerstörte die Bandagen, die Cinar umwickelten und kümmerte sich dann um das seltsame Wesen. Als er gerade wieder zurück zu uns rennen wollte, wurde auch er vom Mumienjungen gefesselt.
«Ein Hirnlutscher!», rief Cinar. «Der saugt dir das Gehirn aus, wenn du gefesselt bist!»
Also ein bisschen lustig war das ja schon.
Eule konnte mich nun auch von den Bandagen befreien, während Tappser einige Attacken vom Hirnsauger abbekam. Er schien ein bisschen dümmer in die Welt zu blicken als vorher.
Lucas verwandelte sich in dem Augenblick in einen Fledermausschwarm und schoss in den Nachbarraum. Er redete besänftigend auf seinen Klassenkameraden ein, was nicht funktionierte. Er stand wohl unter einer Art Bann, wie der Wolfsjunge!
Ich heilte Tappser ein wenig, als plötzlich Fleisch im Treppenhaus hochwucherte. Zwei Zysten wucherten aus dem Boden raus.
Cinar bearbeitete zuerst die ihm am nächsten stehende Zyste und schnetzelte das Ding weg. Schnell rannte er auf die zweite zu und fing an, auch diese in Stücke zu hacken.
Tapser griff den Hirnlutscher an, doch dieser war nicht so einfach zu besiegen und schlürfte noch ein wenige Katzenhirn.
Oder auch nicht, Tappser konnte den Angriff irgendwie abwehren.
Als nächstes Griff Eule an und schlug von oben auf den Hirnlutscher und halbierte seinen Kopf mit dem ekelhaften tentakeligen Auswuchs, der nun wie an Tapsers Kopf angewachsen schien. Jetzt hatte er eine kahle Stelle auf dem Kopf.
Lucas Freund, Omar der Mumienjunge kam langsam wieder zu sich, sodass Lucas wieder zu uns kommen konnte, um uns bei der zweiten Zyste zu helfen.
Schliesslich konnte ich das Ding mit meinem heiligen Feuer zu Asche verbrennen.
Der Kampf schien sich vorerst zu beruhigen.

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«Nun, äh… jedenfalls haben wir schon mal einen meiner Freunde gerettet, das ist doch schon mal ein Teilerfolg», kommentierte Lucas.
«Und wie viele Freunde hast du noch?», wollte ich wissen.
«Äh…», er zählte an seinen Fingern ab, «drei sind noch irgendwo.»
Der Mumienjunge räusperte sich. «Danke für eure Hilfe oder so, ich weiss nicht, was Lucas gemacht hat aber ihr kommt noch zur rechten Zeit.»
«Hm, vielleicht sollten wir dann erst mal eure anderen Kameraden suchen und zusammen gegen die Hauptzyse kämpfen?», schlug ich vor.
«Ja, das können wir versuchen, obwohl wohl nicht alle gegen die Hauptzyste kämpfen wollen werden.»
«Egal, je mehr, desto besser.»
Wir erkundeten also das Haus weiter. Im oberen Stockwerk schien drinnen sonst niemand mehr zu sein.
Unten in den Ställen fanden wir noch einen Zombiejungen, der sofort gegen uns kämpfen wollte. Doch Lucas konnte Ben, den Zombiejungen beruhigen.
«Uff, du bist zurück, ich dachte schon ich muss jetzt kämpfen! Wer sind denn die da?»
«Wir sind zwar Abenteurer aber eigentlich nur hier, um zu helfen», konnte ich Ben weiter beruhigen.
Er reichte mir den Schlüssel für den Raum mit der Mutterzyste.
«Ich wünsche euch viel Glück!»
Ben würde uns also nicht helfen können.

Mit Tappsers Ring spürten wir noch einen Kumpel von Lucas auf, diesmal im Schlafsaal der Internatkinder. Dort hatte sich Hans versteckt – ein ängstlicher Geisterjunge.
Wir überredeten ihn, uns zu helfen. Er konnte in einen von uns einfahren und verstärken. Eule liess das zu – und schien plötzlich so zurückhaltend und ängstlich zu sein, wie Hans.
So gestärkt machten wir uns wieder auf zum Beschwörungsraum. Dort befand sich wohl noch Hans› Schwester, sie war nie herausgekommen.
Eule musste immer wieder überredet werden, weiter mitzukommen.
Wieder im Obergeschoss der Schule angekommen wollte ich gerade Tappser den Schlüssel reichen, doch die Tür war schon wieder aufgebrochen.
Wir machten uns zum Kampf bereit und betraten den Raum.

Cinar rannte sofort hinein zur Mutterzyste hin und startete damit den Kampf.
Ich folgte in den düster beleuchteten, grossen Raum und entfachte meine Lebensaura.
Tappser rannte auch hinein und zerkratzte eine Rune das Bannkreises. Dieser flackerte und hörte auf zu leuchten.
Auch Lucas und Omar rannten hinein und Lucas schnappte sich eine der kleineren Zysten und fügte ihr auch ganz soliden Schaden zu.
Die Mammutzyste gab ein paar schmatzende Geräusche von sich und waberte etwas hin und her. Plötzlich erschienen noch ein paar kleine Zysten.
Auch Eule kam als letzte vorsichtig hinein und bespuckte die Mamazyste von Weitem mit ihrem ätzenden Drachenatem. Wow, das sah schmerzhaft aus für das Ding!
Cinar wurde durch die Zyste gebissen. Zweimal. Doch er schlug auch zweimal zurück auf das Riesenvieh und heilte sich selbst.
Hans heilte mit seinen Bandagen so gut es ging, Cinar kümmerte sich vorwiegend um die Hauptzyste und wir anderen heilten und schlugen auf die Kleinen ein, was das Zeug hielt.
Die kleinen Zysten konnten zu unserem Erschrecken die grosse Zyste heilen. Und diese wiederum immer wieder kleine Dinger erschaffen. Es schien ein verzweifelter Kampf.
Bis Cinar in einem Wutanfall die Riesenzyste zu Hackfleisch verarbeitete.
Danach konnten wir uns in Ruhe um die kleinen Dinger kümmern, deren Zahl nach und nach abnahm, bis wir schliesslich auch die letzte besiegt hatten.

«Vielen, vielen Dank!», bedankte sich Lucas bei uns. «Vielleicht sieht man sich ja unter anderen Umständen irgendwann einmal wieder.»
«Das würde mich sehr freuen», antwortete ich und umarmte Lucas kurz.
Tappser versuchte natürlich sofort, den kleinen Vampir dazu zu überreden, ihn auch ihrgendwann zu einem Vampir zu machen.
«Tappser, jetzt lass doch mal den armen Jungen in Ruhe!», herrschte ich ihn an. Und oh Wunder, er liess es bleiben.

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