Curse of Strahd 22 – Tropfende Tüten und seltsame Seerosen
„Feuer im Haus des Bürgermeisters!!“, hörten wir es die Straße runter rufen.
Sind wir wirklich unerkannt davon gekommen? Hatte uns niemand gesehen?
„Vielleicht sollten wir direkt zu Lady Wachter und ihr den Kopf bringen, bevor der Sack durchtropft?“
Wir sahen einander an. Wir waren ganz schön rußverschmiert. „Vielleicht können wir uns auch bei Lady Wachter frisch machen?“, schlug Wilda vor.
Balthasar bot an, den Sack mit dem abgetrennten Kopf unter seinem Mantel zu verstecken. Wir versuchten, möglichst unauffällig durch die Stadt zu kommen und Balthasar in der Gruppe etwas zu verstecken. Zum Glück wurde es dunkler, die Laternen brannten.
Wilda klopfte an das Anwesen. Der Diener Halik öffnete die Tür. „Ihr seht mitgenommen aus.“ – „Es war auch ein langer Tag.“ – „Habt ihr vom Feuer im Haus des Bürgermeisters gehört?“ – „Flüchtig.“ Halik zwinkerte uns zu. „Und ich nehme an, ihr behaltet eure Ausrüstung wieder bei euch?“, die Frage war wohl rhetorisch gemeint.
Wir wurden wieder ins Esszimmer geleitet und breiteten uns auf den Sofas aus. Nach einiger Zeit kam der Herr, der uns den Sack und den Wein überreicht hatte in die Stube. „Ich nehme an ihr wart erfolgreich?“
Wir gewährten ihm einen kurzen Blick auf den Kopf. Meine Gruppenmenschen waren mal wieder viel zu misstrauisch und wollten ihm den Sack nicht geben. Balthasar wollte sogar mitgehen und sich vergewissern, dass Lady Wachter den Sack erhält. Mit etwas Überzeugungsarbeit konnte ich ihn aber davon abhalten und übernahm die Verantwortung, falls was schief gehen würde.
Halik stellte uns eine Schüssel mit Tuch und Wasser hin, damit wir uns kurz zumindest den Ruß aus dem Gesicht waschen konnten. Dann machten wir uns auf, ins Blue Water Inn. Im Flur sahen wir noch ein paar Bedienstete an uns vorbeilaufen, die das Wohnzimmer wohl putzen wollten, den Wasserschüsseln und Putzlappen, die sie trugen, nach zu urteilen. Auf dem Weg zum Inn sahen wir noch einen hellen Schein aus der Richtung des Hauses des Bürgermeisters.
Wir gingen in unsere Gästezimmer, zogen unsere verrußten Klamotten aus und setzten uns dann vor die Zimmer auf die Galerie über dem Schankraum. Aus der Stube von unten bekamen wir die Gerüchte mit, die herumgingen: ein Feuer soll im Haus des Bürgermeisters gewütet haben im ersten Stock, er sei gerade so knapp mit dem Leben davon gekommen, und sein Leibwächter sei gefunden worden… doch jedes mal, wenn das Gespräch darauf kam, wurde das Gespräch abrupt abgebrochen. Danika schaute ab und zu mit einem wissenden Blick zu uns hoch. Was wusste sie?
Zurück im Zimmer sahen wir uns noch unsere Ausbeute an: ein großer Bernsteinsplitter, eine versilberte Streitaxt und 35 Gold. Ich untersuchte den Bernsteinsplitter. Er war magisch! Ein Bannzauber wurde darauf gewirkt. Balthasar beschäftigte sich noch mit seiner Flöte und ging einmal sogar in den Schankraum um dort ein magisches Liedchen zu spielen. Danika schien sich sehr zu freuen.
Am nächsten Morgen waren meine Kopfschmerzen weg! Ich fühlte mich als könnte ich Gras ausreissen! Und „ich habe Hunger, ich möchte frühstücken gehen!“ – „Da wär ich dabei!“, entgegnete Wilda. Sy wollte nach Rookie sehen gehen. Wir setzten uns alle unten hin und genossen unser Früstück.
„Uns wurde erzählt, dass im Haus des Bürgermeisters ein Feuer ausgebrochen ist. und es gab ein Gerücht, das Izek dabei getötet worden sei. Aber darüber könnt ihr bestimmt mehr sagen, ihr braucht mir nichts zu verheimlichen, ich habe gesehen, wie ihr mit Ernst gesprochen habt und was er euch übergeben hat. Ist er denn tot?“, Danika hatte viele Gerüchte gehört und wusste tatsächlich mehr, als es den Anschein machte. „Nun gut, ja er ist tot.“ Ihr Gesicht hellte sich auf. „Lady Wachter hat bestimmt einen Plan, dann ist das ja wohl auch das Ende des derzeitigen Bürgermeisters.“ – „Ja, aber die Lady haben wir gestern nicht mehr getroffen.“
„Heute soll ja das Fest der brennenden Sonne stattfinden, da wird ganz Vallaki auf den Beinen sein.“, erinnerte Danika uns noch.
Urwin kam in die Schenke hinein: „Guten Morgen, ihr seid ja auch wieder da! Ich habe gehört, dass der Bürgermeistern heute Vormittag seine Abdankungsrede halten wird!“
Auf dem Stadtplatz war eine Bühne aufgebaut worden. Darauf standen zwei Menschen, Lady Wachter und der Bürgermeister: „…dementsprechend werde ich mein Amt als Bürgermeister von Vallaki ablegen und Lady Wachter als meine Nachfolgerin ankündigen“, der Bürgermeister trat betreten zurück. Lady Wachter stimmte zu ihrer Rede an. Ihre erste Amtshandlung war, die Menschen am Pranger freizulassen. Das heutige Fest der brennenden Sonne war abgesagt. Und generell waren Feste abgesagt.
„Ich danke dem Baron für die Weitsicht in den schwierigen Zeiten. Ich gelobe mein möglichstes zu tun um die Pflichten einer Bürgermeisterin mit Weisheit und Sorgfalt zu. Wir befinden uns in einer Zeit des Wandels. Veränderungen sind schwierig, es braucht eine ruhige Hand. Eine Hand, die die Welt sieht wie sie ist und nicht wie wir sie uns wünschen. Mögen wir Zuflucht finden in der Barmherzigkeit des Nebels. Mögen wir stärker und geeinter zusammenkommen als je zuvor.“
Die Reaktionen auf diese Rede waren sehr verhalten.
Pater Petrovic kam aus der Menge auf uns zu: „Zuflucht finden in der Barmherzigkeit des Nebels, das habe ich ja noch nie gehört. aber erinnert mich an einer Passage aus einem Gebetsbuch, das einer Göttin gewidmet ist, Ezra glaube ich, die war so ähnlich.“ und er schlurfte mit einem leisen Kichern in Richtung Kirche.
Niemand schien darüber traurig zu sein, dass das Fest heute ausfiel.
Wir gingen zu Lady Wachter und wurden sofort eingelassen. Sie saß in der Stube und lud uns ein, Platz zu nehmen. Sie schaute uns zuversichtlich an: „Anscheinend war euer Auftrag mit kleineren Umständen offenbar erfolgreich.“ – „Ja, wie geht es jetzt weiter?“, wollte Wilda wissen. „Die Feste werden doch sehr viel weniger werden und ich werde versuchen, die Stadt mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger wieder zu Wohlstand zu führen, statt sie zu unterdrücken.“ – „Und wer ist diese Gottheit des Nebels?“ – „Ezra! Und natürlich, Ezra ist für alle da. Auch andere Glaubensbrüder und Schwestern können ihren Glauben so ausleben, wie sie es wollen, Ezra unterscheidet nicht. Das letzte was ich wollen würde, ist jetzt einen Glaubenskrieg anzuzetteln.“
Sie rief nach Halik, er sollte uns unsere versprochenen Belohnungen bringen. Halik kam mit einer Kiste wieder rein und stellte sie auf den Tisch vor uns. „Bitte seht es mir nach, dass ich mit dem diene, womit die Stadt am meisten dienen kann.“
Es waren Rüstungen und Waffen in der Kiste. Ich übergab meinen Freunden den Vortritt. Mit Rüstungen konnte ich nicht viel anfangen und in meinen Augen war die Macht des Wortes und der Musik sowieso stärker als die der Waffe. Schließlich wollte Lady Wachter sich wieder ihren neuen Aufgaben widmen und ließ uns allein.
Wir mussten ja auch nochmal zurück nach Krezk, fiel uns wieder ein! Doch die Vistana sollte erst in 3 Tagen wieder dort sein. „Thyrim, könnt ihr herausfinden, wo der Bernsteinsplitter ursprünglich her kam? Ja, ich wollte mich sowieso nochmals dem Portalkreis widmen, das mache ich aber lieber im Blue Water Inn.“ – „Dann kümmere ich mich heute um Rookie!“, verkündete Sy. Und Arwenya wollte den Pater nach Informationen zur Göttin Ezra fragen. Thyrim gab uns den Ring mit, der dem Magier des Turms wohl gehört hatte (das Siegel auf dem Ring war das gleiche wie das Siegel auf dem Buch von Victor gewesen und alles hatte irgendwie einen Zusammenhang mit dem Magierturm). Also würden wir den Turm suchen gehen. Zwei Jäger nördlich der Stadt am Zarovichsee sollten uns hinführen können.
In weiter Entfernung sahen wir die Bergkette vor uns aufragen, als wir durch das Nordtor der Stadt schritten. Auch kam ein wenig Wind auf und ich konnte das Wasser schon riechen. Nach kurzer Zeit kamen wir am See an. Ein paar kleine Ruderboote wurden gerade an Land gezogen, die Stimmung wirkte sehr friedlich. Die Jagdhütte sollte in Richtung Westen liegen. Ein kleiner Weg führte in den Wald hinein und irgendwann kamen wir an der Jagdhütte an. Verwitterte Holzwände und ein mit Stroh gedecktes Dach begrüßten uns. Drinnen konnten wir zwei Personen arbeiten hören. Ich klopfte an und die Geräusche hielten inne. Ein älterer Mann, Yevgeni genannt, machte grimmig auf. Er war sehr einsilbig und verlangte von uns 5 Gold pro Tag, an dem er mit uns unterwegs sein würde. Nach einigem hin und her einigten wir uns darauf, dass ich meinen Anteil der 35 Gold die wir von Izek „erhalten“ hatten, also 5 Gold, dafür einsetzte, dass er uns zum Turm bringen würde. Dort würde ich ihm das Gold übergeben und er könnte wieder nach Hause und uns der Wildnis überlassen.
Yevgeni musste noch ein paar Dinge packen, bevor es losging. Wir schauten uns ein wenig um und uns fiel auf, dass die Jagdhütte auf einem kreisrunden Fundament gebaut war. Im Fundament waren feine Linien eingraviert. Ich sah genauer hin, doch Magie konnte ich nicht entdecken. Um die ganze Gravur erkennen zu können, müsste man in der Hütte sein. Die Tür war nur angelehnt und ich schob sie ein wenig auf. Darin sahen wir die beiden Jäger, der Ältere packte gerade seine Sachen. „Einen Augenblick noch!“ – „Wir wollten nur kurz einen Blick in die Hütte werfen, wenn das in Ordnung ist?“, fragte ich. „Tut euch keinen Zwang an!“
Ich versuchte, Balthasar mit Blicken zu sagen, dass er sich die Gravur im Boden etwas näher ansehen solle, damit er sie zur Not später reproduzieren konnte. Balthasar tat so, als würd er stolpern und betrachtete den Boden von ganz nah. Das ganze Muster schien ein Schmetterling zu sein. Ein toter Schmetterling. Ansonsten waren Häute, Felle, Blut und Wolfsfelle in der Hütte. Außerdem noch alle möglichen Messer und Gerätschaften, um Tiere auszunehmen. Plötzlich traten zwei Stiefel in Balthasars Blickfeld. „Fertig? Wir können los.“ Er half Balthasar wieder auf die Beine.
„Wir müssen schon aufpassen, ihr habt sicher mitbekommen, dass es hier Werwölfe gibt?“ – „Ja.“ – „Es scheint ein Rudel zu sein mit einem Alphatier, also wenn ihr was seht, sagt Bescheid.“ – „Alles klar.“
Dann ging es los. Wir stapften bis zu einem Fluss nach Süden, dann schlugen wir den Weg nach Krezk ein, bogen aber vorher auf einen Weg nach Norden ein. Nach knapp einer Stunde konnten wir den Turm schon sehen. Er stand vor einem See und hinter ihm erhob sich die Bergkette. Der Pfad endete an einem grasbedeckten Damm, der ins Wasser hinein ragte. Der Turm war nur etwa 20 Meter hoch. Er schien alt zu sein, auf dem Dach standen ein paar verwitterte Wasserspeier und nahe des Fußes stand ein Wagen, der vor dem Turm abgestellt war. Der Turm hatte mehrere Stockwerke.
Yevgeni stellte sich vor uns hin und hielt die Hand auf. Ich übergab ihm die 5 Gold und er machte sich wieder auf den Rückweg. „Wenn ihrs überlebt, könnt ihr ja morgen berichten!“
„Erst der Wagen oder erst der Turm?“, fragte ich die Gruppe.
„Erst der Wagen!“, Wilda war auch neugierig!
Es war ein violetter Wohnwagen, die Tür war mit einem Vorhängeschloss gesichert. Über der Tür hingen 3 Schilder:
Zutritt verboten!
Zuhause und Eigentum von Ezmerelda D’Avenir!
Eindringlinge werden sofort verbrannt!
Ich konnte einen Schwefelgeruch wahrnehmen und das Gras um den Wagen herum war zertrampelt.
„Ah, ich befürchte, da ist irgend ein Zauber drauf. Ich habe keine große Lust, verbrannt zu werden, gehen wir in den Turm!“, verkündete ich.
Der Eingang war eine massive Eisentür, ohne Klinke, ohne Angeln, nur mit einem großen Siegel auf der Türe mit dem Wort Khazan darunter eingeschnitzt. Als ich direkt davor stand, wuchsen aus der Türoberfläche Knöpfe, als ob die Türe aus Wachs bestünde. Ich trat einen Schritt zurück. Die Knöpfe verschwanden. Ich trat wieder einen Schritt auf die Tür zu. Die Knöpfe tauchten wieder auf. Diesmal ein bisschen weiter nach rechts versetzt, aber in der gleichen Reihenfolge.
„Das sind ja die acht Schulen der Magie!“, keuchte Balthasar. Wir drückten beide auf verschiedene Knöpfe. Sie leuchteten in allen möglichen Farben auf und als wir alle gedrückt hatten, flackerten sie noch ein paar Mal auf und erloschen dann. Im Turm war ein knacken zu hören.
Wir sahen uns den Ring des Zauberers nochmal an. Da waren dieselben Symbole drauf! Und die komischen Linien innerhalb der Zeichen waren kein Siegel sondern sie schienen die richtige Reihenfolge anzuzeigen! Die Linie ging von Hervorrufungsmagie bis Nekromantie.
Die Tür ging auf! Wir sahen einen Vorraum. Mittig lagen vier Eisenketten, die an einer Platte im Boden befestigt waren und an jeder Ecke stand eine Lehmstatue. „Das sind sicher Golems!“, dachte ich mir und tat einen Schritt in den Raum hinein. Nichts passierte. Ich steckte den Kopf wieder raus: „Hier ist es sicher!“
Die anderen kamen nach. Als alle drin waren, stellte ich mich auf die Platte im Boden. Sobald ich darauf stand, erwachten die Lehmfiguren zum Leben und packten die vier Ketten. Ich sah nach oben. Ich konnte bis in die dritte Etage gucken, da alles im Turm eingefallen und vermodert war. „Bringt mich runter!“, nichts passierte. „Bringt mich hoch!“ und plötzlich landete ich ziemlich unsanft im vierten Stock. Das war ja lustig! Ich musste mich erst mal hinsetzen und lachen. „Was ist denn da oben?“ hörte ich Tirx von unten fragen. Ich sah mich um. Ich war in einem schimmligen modrigen Raum mit Bett, Schreibtisch, Stuhl, hellen Wandteppichen, und einem Ofen. Im Ofen war genug Holz und durch die Fenster fiel noch ein wenig Licht. Eine Rüstung stand auch noch herum. Über mir waren alte Dachsparren, die sich schon ziemlich durchbogen. Daran war der Flaschenzug für die Plattform befestigt.
„Ich würde sagen, unser Nachtlager!“, rief ich herunter.
Die anderen ließen sich auch hochwerfen. Ich sah mich im Raum um und fand ein Perlenarmband mit hölzernen Anhängern, einen silbernen Dolch und eine Tarokka Karte. Der Maskierte. Das Perlenarmband hielt die Dinge zusammen. Ich zeigte es den anderen und Wilda und Balthasar wussten, dass der Maskierte für Geheimnisse, Neuankömmlinge oder verborgene Identitäten steht. Ich steckte mir das Perlenarmband, den Dolch und die Tarokka Karte des Maskierten ein. Balthasar sah sich auch um und fand im Ofen zwischen verbrannten Pergamentstücken eine einzelne lesbare Seite und angesengte Spitze eines Schildes.
Die Seite:
„Für mehr als drei Jahrzehnte nun habe ich es auf mich genommen, Kreaturen der Dunkelheit nachzustellen und sie dem reinigenden Licht von Wahrheit und Wissen auszusetzen. “Held” werde ich in manchen Kreisen genannt. “Weiser” und “Meisterjäger” werde ich in anderen genannt. Das ich zahllose übernatürliche Anstürme überwunden habe, wird unter meinen Kollegen als Wunder gesehen; mein Name wird unter meinen Feinden mit Furcht und Abscheu ausgesprochen. In Wahrheit begann diese “tugendhafte” Berufung als obsessiver Versuch, einen Vampir zu vernichten, der mein Kind ermordet hatte und sie ist für mich zu einer zähen und trostlosen Karriere geworden. Schon als mein Leben der Monsterjagd begann, spürte ich bereits die Last der Zeit auf meinen müden Schultern. Heute bin ich ein Mann, der einfach zu lange gelebt hat. Wie ein wehmütiger Lich finde ich mich selbst an eine Existenz gebunden wieder, die ich im Wahnsinn suchte und die ich scheinbar nun für alle Ewigkeit tragen muss. Natürlich werde ich sterben, aber die Frage, ob ich jemals in meinem Grab Ruhe finden werde, sucht meine müßigen Gedanken heim und quält mich in meinen Träumen. Ich erwarte, dass diejenigen, die mich für einen Helden halten, ihre Meinung ändern werden, wenn sie die ganze Wahrheit über …natürlichen … .“
Das Schild war von Rictavios Wunderkarnival!
Die Handschrift kannte Balthasar! Dr. Rudolph von Richten – der Vampirjäger! Ansonsten war in dem Raum relativ wenig Interessantes (ich hatte alles durchsucht).
„Guckt mal da draußen beim See, da sind seltsame Seerosen, solche hab ich ja noch nie gesehen!“
„Uhhh die waren ja knallgelb!“, rief ich aus, als ich rausschaute. Jetzt waren wir alle neugierig und gingen gemeinsam runter.
Ich tauchte runter und fand drei Keramiktöpfe unter den Seerosen. Darin war Farbe. Knallgelbe Farbe. Dieselbe Farbe wie Rictavios Wagen! Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhh Rictavio ist Dr. Rudolph von Richten!?!
Balthasar nahm einen der Töpfe, nahm den Deckel ab und kehrte ihn um. Heraus kam… knallgelbe Farbe und ein paar Steine. Ich probierte mal ein Blatt von einer Seerose. Igitt! Bitter!
Wir berieten gerade, was wir als nächsten tun sollten, als Yatsuka rief: „Da stehen zwei!“
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